Diskriminierenden und ideologisch motivierten Forderungen erteilen wir eine eindeutige Absage.
Die AfD Brandenburg fordert in einer Pressemitteilung vom 10. Januar 2026, dass Schüler*innen mit nichtdeutscher Muttersprache aus Regelklassen ausgeschlossen werden. Mit dem Prinzip „Fördern und Fordern“ befürwortet sie vermehrten Leistungsdruck und somit eine höhere Belastung der Schülerinnen und Schüler. Bildungspolitik darf nicht dazu dienen, einzelne Gruppen auszugrenzen oder abzuwerten, deswegen lehnt der Landesschülerrat Forderungen, welche die Vielfalt an Schulen infrage stellen, entschieden ab. Bildung ist ein fundamentales Recht, das allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem sozialen Status, ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder individuellen Lernvoraussetzungen offenstehen muss.
„Der Landesschülerrat setzt sich uneingeschränkt für den gleichberechtigten Zugang zu Bildung für alle Schülerinnen ein.“-Jakob Stamm, Sprecher des Landesschülerrats Brandenburg.
Die AfD begegnet Herausforderungen im Bildundssystem vorallem mit Maßnahmen wie landesweiten Handyverboten oder verschärften Regelungen zu Gewalt, ohne die Gründe für Leistungsdifferenzen zu ermitteln. Solche Ansätze verstärken den Druck auf Schüler*innen, anstatt sie in den aktuellen Krisenzeiten zu entlasten. Im Hinblick auf die Mentale Gesundheit wäre dies ein weiterer Rückschritt. Schule muss ein Ort der Stabilität sein, um mentale Probleme präventiv zu verhindern. Dies geschieht nicht durch Verbote und Leistungsdruck, sondern durch Aufklärung und sinnvolle Konzepte, bespielsweise Hilfsangebote zur Bewältigung von Stress und anderen psychischen Leiden. „Das Wohlbefinden von Schüler*innen steht für uns an erster Stelle, weil es eine grundlegende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung ist.“ -Jakob Stamm, Sprecher
des Landesschülerrats Brandenburg.
